24plus bestätigt Aufsichtsrat und beschließt Maßnahmenpaket zur Leistungssteigerung

24plus bestätigt Aufsichtsrat und beschließt Maßnahmenpaket zur Leistungssteigerung

„Stabilität ist unsere Stärke“ / Leistungskontrollsystem und neue Scannergeneration vor der Einführung

Hauneck, 05.04.2005 Die Gesellschafterversammlung der 24plus Systemverkehre GmbH + Co. KG hat jüngst bei der ordentlichen Aufsichtsratswahl den aus Olaf Bienek (geschäftsführender Gesellschafter der Kunzendorf Spedition GmbH, Berlin), Kees Kuijken (Geschäftsführer der VTE bv, Venlo) und Bernd Vaas (Prokurist der Betz International GmbH, Reutlingen) bestehenden Aufsichtsrat einstimmig bestätigt. Olaf Bienek wird eine weitere zweijährige Amtsperiode als Sprecher des Aufsichtsrates fungieren. Ebenfalls einstimmig bestätigt wurden die beiden Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses, Stefan Polster (Geschäftsführer der gts: güter-transport + spedition GmbH, Burgstädt bei Chemnitz) und Hans-Günter Huth (Mittelrhein Spedition Gith GmbH, Urmitz bei Koblenz).

„Unsere Stärken bestehen in der Stabilität und Kontinuität innerhalb der gesamten Kooperation, aber auch innerhalb der Entscheidungsgremien“, kommentiert Aufsichtsratssprecher Olaf Bienek das Wahlergebnis. Unter seiner Ägide wird sich der Aufsichtsrat nicht auf Kontrollfunktionen beschränken, sondern wie bereits in der Vergangenheit als Impulsgeber für neue Entwicklungen fungieren. Bienek: „Gemeinsam mit der Geschäftsführung spürt der Aufsichtsrat Marktentwicklungen auf und leitet daraus Strategien ab, aus denen wir praxistaugliche Maßnahmenpakete zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit schnüren.“

Derzeit ist eine ganze Reihe von Maßnahmen beschlossen und in der Umsetzung begriffen. So führt die Mittelstandskooperation 1. April ein neues kooperationsinternes Leistungskontroll- und Benchmarksystem ein. Dieses aus zwei Teilbereichen bestehende System wurde gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Euro-Log AG, Hallberg2 moos, entwickelt. Ein Management-Informationssystem gibt den Kooperationspartnern die Möglichkeit, über frei definierbare Filter historische Sendungsdaten auszuwerten. Ergebnis dieser Auswertungen können beispielsweise individuelle Laufzeitstatistiken auf Kunden- und Partnerbasis sein. Daneben lassen sich Mengen- und Schadenstatistiken anfertigen. Das zweite Modul, „Operative Steuerung“ genannt, beinhaltet Funktionen, die den laufenden Produktionsprozess von Sendungen steuern. Dazu laufen im Rechenzentrum der Euro-Log AG automatische Prüfmechanismen ab, bei denen Istund Soll-Zustände von Sendungsdaten miteinander abgeglichen werden. Fehlt etwa über einen definierten Zeitpunkt der Ablieferbeleg einer Sendung, erhält der Abgangsspediteur automatisiert eine Benachrichtigung. Somit kann er sich speziell dieser Sendung widmen und beim Speditionspartner den Status der Sendung abfragen oder den Verlader über eine Verzögerung informieren. Eine weitere Funktion der „Operativen Steuerung“ besteht in einer Prüfung der Daten innerhalb des Rechenzentrums der Euro-Log AG, bevor diese vom Abgangsspediteur zum Zustellspediteur übermittelt werden. Damit können falsche Datenformate oder unplausible Routing-Angaben korrigiert werden, ehe sie für Verwirrung auf Empfängerseite oder Fehlverladungen sorgen.

Neue Tarifstruktur und internationales Frachtenclearing

Weiterhin beschloss die Gesellschafterversammlung ebenfalls zum 1. April eine neue zwischenbetriebliche Tarifstruktur. Dabei wird die bisherige gewichtsbezogene Entgeltung des Hubumschlags auf eine packstückbezogene Tarifierung umgestellt, die dem tatsächlichen Arbeitsaufwand des Hubbetreibers entspricht. Ebenfalls bestätigt ist der Terminplan zur Einführung des internationalen Frachtenclearings. Starttermin des Systems, das ebenfalls zusammen mit der Euro-Log AG entwickelt wurde, ist der 1. Juni 2005. Ab diesem Zeitpunkt wird die direkte Fakturierung zwischen den 45 Inlandsbetrieben und den fünf im Ausland ansässigen Systempartnern eingestellt, vielmehr findet im Rechenzentrum anhand von Sendungsdaten und Verrechnungssätzen ein Clearing der Frachten statt. Anstelle von 450 bisher kursierenden Monatsrechnungen wird es zwischen den Partnern nur noch aufgerechnete Buchungssätze geben. Das System ist von den Finanzbehörden anerkannt.

Hauptinvestition 2005: eine neue Scannergeneration

Des weiteren beschloss die Gesellschafterversammlung zum 1. Januar 2006 die Einführung der beleglosen elektronischen Unterschrift bei der Zustellung. Dafür wird in eine neue Scannergeneration investiert. Die Mobilgeräte lösen die 1999 eingeführten Scanner ab. 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann: „Wir waren vor sechs Jahren Vorreiter bei der Ablieferscannung und Sendungsverfolgung und melden uns mit dem Projekt wieder zurück an der Spitze der Entwicklung.“ Die 24plus-Betriebe können mit der neuen Scannergeneration auf das Ausdrucken und anschließende Scannen der Rollkarten verzichten. Davon und von zahlreichen Zusatzfunktionen der Scanner als Kommunikations- und Telematikgeräte erwartet 24plus größere Effizienzsteigerungen.

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