24plus partizipiert am Equal-Förderprojekt der EU

24plus partizipiert am Equal-Förderprojekt der EU

Die EU-Gemeinschaftsinitiative Equal zielt auf die Förderung des Arbeitsmarktes / 24plus Systemverkehre erarbeiten zusammen mit weiteren Partnern Maßnahmen zur Weiterbildung der Mitarbeiter / Das 24plus betreffende Equal-Projekt fokussiert deutschlandweit als einziges Equal-Projekt auf logistische Dienstleistungen

Hauneck, München (transport logistic 2003), 20.05.2003 Die Europäische Union ist konzipiert als Wirtschaftsunion. Eine der Brüsseler Prämissen: Alle, die sich in dem gemeinsamen Wirtschaftsraum betätigen, sollen vergleichbare Voraussetzungen vorfinden. Diese aber herrschen nicht überall, und so versucht die EU, über von ihr finanzierte Förderprogramme Ausgleich zu schaffen. Eines dieser Programme ist die Gemeinschaftsinitiative Equal, die sich auf Maßnahmen für den Arbeitsmarkt konzentriert, insbesondere in den Bereichen „Bekämpfung von Ungleichheiten und Diskriminierungen jeglicher Art“ und „Förderung des Arbeitsmarktes durch transnationale Zusammenarbeit“. In Deutschland wurden rund 110 Equal-Entwicklungspartnerschaften von der EU als förderwürdig anerkannt. Mit dabei, und einziger Teilnehmer in Deutschland für den Bereich „Logistische Dienstleistungen“: die 24plus Systemverkehre.

Warum 24plus?

Peter Baumann, Geschäftsführer der 24plus Systemverkehre, erläutert: „Zwar gehört das Netz der 24plus Systemverkehre deutschland- und europaweit zu den potenten Stückgutnetzen am Markt. Aber: Als solches stehen wir in einigen Geschäftsfeldern natürlich auch in Konkurrenz mit Konzernspeditionen. Durch unsere Struktur als Mittelstandskooperation existieren jedoch im Vergleich erheblich mehr Situationen, an denen Reibungsverluste entstehen können. Zudem ist die Logistik ein sehr personalintensiver Wirtschaftszweig. Hier verbirgt sich ständig Optimierungspotenzial, das wir auch im Equal-Projekt versuchen zu identifizieren und für uns zu erschließen.“ Dirk Lohre, Equal-Mitarbeiter von der Universität Duisburg-Essen, ergänzt: „Der Mittelstand spielt bei der Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen eine sehr wichtige Rolle, in 2 Deutschland sorgt er für knapp 70 Prozent der Arbeitsplätze und immerhin etwa 80 Prozent der Ausbildungsplätze. Als Mittelstandskooperation ist 24plus deshalb für die Teilnahme an Equal geradezu prädestiniert.“

Ständige Weiterbildung

Das, was im Equal-Projekt 5C+I (so der eigentliche Projektname) bearbeitet werden soll, läuft unter der EU-internen Kategorisierung „Lebenslanges Lernen“. Dirk Lohre: „Die Arbeitsbedingungen für Beschäftigte in Logistikunternehmen haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten erheblich verändert. Dies betrifft grundsätzlich sämtliche Ebenen im Unternehmen. Allein der technische Fortschritt und komplexer werdende Betriebsabläufe fordern heute von den Mitarbeitern in den Unternehmen erheblich mehr Flexibilität, als es beispielsweise noch vor zehn Jahren der Fall war. Früher genügte zum Beispiel für einen Fahrer ein Führerschein Klasse 2, heute müssen sie mit Scannern unterschiedliche Sendungsstati setzen – und wissen, was diese Stati bedeuten. Oder der Fahrer muss mit GPS und eng getakteten Zeitfenstern zurecht kommen – sonst stockt der Betriebsablauf im ganzen Netz. Ein weiteres Beispiel: Die Anforderungen der Verlader gehen tendenziell immer mehr in Richtung komplexe Systemdienstleistungen. Planungs- und Koordinationsfähigkeit sowie die Beherrschung des Kostenrechnungsinstrumentariums sind heute von zentraler Bedeutung.“ Hier setzt 5C+I an. In Zusammenarbeit mit Projektpartnern untersucht 24plus, wie man die ständige Weiterbildung der Mitarbeiter so effektiv und effizient wie möglich gestalten kann. Die Bandbreite an Maßnahmen reicht dabei von ein- oder mehrtägigen Seminaren über Workshops, Befragungen bestimmter Personengruppen wie etwa der 24plus- Speditionsleiter, Erarbeitung von Kennzahlensystemen bis hin zu langfristigen Weiterbildungsmaßnahmen wie etwa zum „24plus Controller“, die sich insbesondere an junge Nachwuchskräfte in mittelständischen Speditionen richten.

Vorteile für die 24plus Systemverkehre

Für die 24plus Systemverkehre ergeben sich aus der Teilnahme am Equal-Projekt handfeste Vorteile. Dazu nochmals 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann: „Zum einen stehen für das Programm Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Wir können also Fortbildungskurse und Schulungsmaßnahmen initiieren, die jedem einzelnen teilnehmenden Gesellschafter und dort vor allem den Mitarbeitern unmittelbar zugute kommen. Dazu kommt, dass wir mit hochinteressanten Partnern 3 zusammenarbeiten können, die manche Dinge aus einem völlig anderen Blickwinkel sehen als wir – da ergeben sich immer wieder fruchtbare, neue Ansätze.“ Dirk Lohre ergänzt: „Die verallgemeinerbaren Ergebnisse der Entwicklungspartnerschaft werden nach Ende des Projektes Mitte 2005 in einem Abschlussbericht zusammengefasst und veröffentlicht – schließlich will die EU wissen, welche Mittel und Maßnahmen sich bewährt haben. Aber 24plus hat hier als Projektpartner natürlich zwei handfeste Vorteile: Der individuelle Zuschnitt vieler Aktivitäten auf 24plus-Belange und der Zeitvorteil: 24plus kann bereits jetzt, aktuell, von den Ergebnissen profitieren – und nicht erst in einigen Jahren.“

Partner beim Equal-Projekt 5C+I

  • 24plus Systemverkehre, Hauneck
  • Universität Duisburg-Essen, Koordinierung unter Leitung von Professor Dobischat.
  • Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) e.V., Bonn (vormals: BSL e.V.)
  • Universität Frankfurt/Main, Lehrstuhl für Verkehr und Logistik Professor Isermann
  • DAA Frankfurt/Oder
  • Bildungswerk des Speditionsgewerbes Hessen BSH Frankfurt/Main
  • Institut für Verkehr und Tourismusforschung, Mannheim/Heilbronn
  • Zeitagent (Evaluation), Erfurt

Das Projekt startete – zeitgleich mit den anderen Equal-Projekten in Europa – am 16. Mai 2002. Das Projekt läuft noch bis Mitte 2005.

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