24plus schafft mehr Nahverkehrstransparenz

24plus schafft mehr Nahverkehrstransparenz

Neues Benchmarkingtool zur Betriebsdatenerfassung in den Nahverkehren in Kooperation mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main / Konzeptentwicklung noch im Jahr 2003 / Einbettung des Vorhabens in das Equal-Projekt „5C+I“

Hauneck, Frankfurt/Main, 24.09.2003 Gerade die Nahverkehre sind das personalkostenintensivste Glied in der Stückgutlogistikkette und entscheiden maßgeblich über das wirtschaftliche Wohl und Wehe eines Spediteurs. Allerdings sind nicht nur innerhalb der Speditionskooperation 24plus Systemverkehre, sondern im gesamten speditionellen Mittelstand verlässliche und vergleichbare Kennzahlen der Abhol- und Zustellfahrten Mangelware. Diese Informationslücke wird 24plus nun in einem gemeinsam mit dem Seminar „Logistik und Verkehr“ der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Rahmen eines neuen Forschungsvorhabens schließen. Die Studie ist Bestandteil des von der EU-Kommission geförderten Equal-Projektes 5C+I, an dem 24plus als Praxispartner teilnimmt.

Wie 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann erklärt, „existieren in den Depots zwar hinreichend genaue Erfahrungswerte, wie lange eine Tour dauern darf und was sie einbringen soll.“ Tour- und taggenaue Daten jedoch sind selten verfügbar. Hinzu kommt, dass die Depots ihre Nahverkehrskennzahlen partiell unterschiedlich erheben und bewerten. Daher fehlt einerseits die Möglichkeit zu einem gruppeninternen Vergleich, andererseits ist die Erstellung einer Kalkulationsbasis für kooperationsweite Logistikprojekte ein schwieriges und zeitaufwändiges Unterfangen.

Diese Aufgabe geht 24plus nun – unterstützt von der Uni Frankfurt – mit wissenschaftlicher Akribie an. „Bis zum Jahresende werden einheitliche Kriterien und ein mehrwöchiger Erfassungszeitraum bestimmt, in dem die Nahverkehrsbetriebsdaten erfasst werden“, erklärt Silke Heger vom Seminar für Logistik und Verkehr der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Anschließend erfolgt eine Auswertung über das datenbank2 gestützte Benchmarkingtool „ProLab“, das die Uni Frankfurt in einem früherem Forschungsprojekt entwickelt hat. Im Endergebnis der Untersuchung sollen Mittelwerte gebildet werden können, die Aussagen über die Wirtschaftlichkeit der Gruppe zulassen und die Kalkulation von Logistikprojekten vereinfachen. Zusätzlich erhalten die 24plus- Spediteure Nahverkehrskennzahlen wie Anfahrtsdauer pro Stopp, Zahl der Sendungen und Sendungsgewicht je Stopp, Umsatz pro Stunde oder Umsatz pro Kilometer. „Mit unserem Projekt erhalten wir eine Datenbasis, die im Umfeld der mittelständischen Speditionen wohl einzigartig sein dürfte“, erklärt Peter Baumann. „Die Studie ist ein gutes Beispiel dafür, dass Speditionskooperationen wie 24plus ihren Mitgliedern mehr zu bieten haben als nur den Aufbau und Betrieb eines Logistiknetzes. Der Teilnahme an wissenschaftlicher Arbeit wird es zu verdanken sein, dass unsere Betriebe wie auch die Systemzentrale in Zukunft noch effizienter arbeiten werden.“

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