24plus startet neues Sicherheitskonzept

24plus startet neues Sicherheitskonzept

Biometrische Zugangskontrolle im Hub Hauneck / Zugangsprotokolle, Ausweispflicht und Videoüberwachung in Gesellschafterbetrieben / Peter Baumann: „Volle Konformität mit neuer ADR-Gesetzgebung.“

Hauneck, 10.08.2005 Mit einem neuen Sicherheitskonzept trägt die Mittelstandskooperation 24plus Systemverkehre den seit 1. Januar 2005 geltenden strengeren ADR-Vorgaben (siehe Wortweiser) zum Umgang mit Gefahrgut Rechnung. Im Zentral-Hub wurde zum 1. Juli 2005 gemeinsam mit Hub-Betreiber konzept Logistik AG ein biometrisches Zugangssystem in Betrieb genommen, das es Eindringlingen unmöglich macht, in die Halle zu gelangen. Die Gesellschafter setzen auf Lichtbildausweise, Zugangskontrollen und Videoüberwachung für die Umschlaglager oder auch auf Ortungssysteme und Wegfahrsperren, die ihre LKW schützen und den Missbrauch von Gefahrgut zu verhindern.

„Wie die ADR-Vorschriften im konkreten Einzelfall umgesetzt werden, entscheidet jeder Systempartner selbst. Schließlich hängt dies maßgeblich von den wirtschaftlichen und baulichen Gegebenheiten vor Ort ab“, berichtet 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann. „Für die Systemzentrale zählt lediglich, dass wir als Verbund die Richtlinien uneingeschränkt erfüllen. Wir verstehen das Thema ADR als Chance, um uns gegen die Wettbewerber abzugrenzen. Sicherheit ist heute ein wichtiges Qualitätsmerkmal.“ Im Hub Hauneck setzt 24plus auf das modernste und zuverlässigste Kontrollverfahren, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist: biometrische Scans. „Wer in die Umschlaghalle gelangen will, muss sich erst mit seinem Fingerabdruck ausweisen“, erklärt Claus Watrin, Vorstand der konzept Logistik AG. „Auf diese Weise können wir genau steuern, wer die Halle wann betreten darf. Die Fahrer bleiben zum Beispiel ganz außen vor, aber auch unsere eigenen Mitarbeiter dürfen sich nur während ihrer Arbeitszeit in der Anlage aufhalten.“ Die strengen Kontrollen verhindern nicht nur, dass Unberechtigte auf gefährliche Waren zugreifen können, sondern haben einen weiteren positiven Nebeneffekt: „Diebstähle auf der Halle sind ausgeschlossen“, so Peter Baumann.

Kernstück der biometrischen Zugangskontrolle im 24plus-Hub ist eine Datenbank. In der sind für jeden Mitarbeiter sechs Fingerabdrücke hinterlegt – je drei Finger der linken und drei der rechten Hand. „So kommen die Mitarbeiter auch dann an ihren Arbeitsplatz, wenn sie ein Pflaster oder eine Blase am Finger tragen“, erläutert Claus Watrin. Um die Halle zu betreten, presst der Mitarbeiter einen dieser sechs Finger auf den Scanner. Der überprüft die Merkmale des Abdrucks und gleicht diese mit den Datenbankeinträgen ab. Ist ein passender Datensatz vorhanden, darf der Kollege passieren. Sonst wird der Zutritt verweigert und ein Vermerk über den unautorisierten Zugangsversuch gespeichert. Der Scanner verfügt sogar über eine „Vitalverifikation“, bei der Durchblutung und Temperatur des Fingers gemessen werden. Makabrer Hintergrund des Features: Niemand soll sich mit einem abgetrennten Finger Zutritt verschaffen können.

Wortweiser: ADR 2005

Seit dem 1. Januar 2005 gelten neue gesetzliche Vorgaben für den Umgang mit Gefahrgut. Um auszuschließen, dass Kriminelle Zugriff auf potenziell gefährliche Substanzen erhalten, nimmt der Gesetzgeber auch Spediteure stärker in die Pflicht. Zentrale Aspekte der neuen Regelung sind: – Zutritt auf Hubs und Hallen muss genau definiert und jederzeit nachvollziehbar sein; – Nur vertrauenswürdiges Personal darf Zugriff auf Gefahrgut erhalten; – Autorisierte Mitarbeiter müssen an der Uniform oder am Lichtbildausweis sofort erkennbar sein; – Gefahrgut darf nie unbewacht und für Dritte zugänglich sein. Dies gilt vor allem beim Transport, etwa beim Halt auf Rastplätzen.

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