Erwei­ter­tes 24p­lus-Zen­tral­hub am Netz

Erwei­te­rungs­bau nach drei­mo­na­ti­ger Bau­zeit abge­schlos­sen / 1.000 Ton­nen Stück­gut­um­schlag pro Nacht mög­lich / 5.200 Qua­drat­me­ter Umschlag­flä­che und 104 Tore / Peter Bau­mann: „Bes­te Vor­aus­set­zun­gen für Auf­nah­me neu­er Part­ner“

Hauneck, 23.10.2008 Mit­te Okto­ber 2008 ging das erwei­ter­te Zen­tral­hub der Stück­gut­ko­ope­ra­ti­on 24plus logistics net­work in Hauneck ans Netz. Das Hub war in drei­mo­na­ti­ger Bau­zeit von 3.850 auf 5.200 Qua­drat­me­ter Umschlag­flä­che erwei­tert wor­den. Die Zahl der Tore stieg um 29 auf 104, die Umschlag­ka­pa­zi­tät wuchs von 180 Ton­nen pro Stun­de auf 250. Flan­kie­rend zu den Umbau­maß­nah­men hat 24plus die Abläu­fe im Hub und in der Dis­po­si­ti­on ana­ly­siert und über­ar­bei­tet, um künf­tig höhe­re Men­gen und höhe­re Umschlag­fre­quen­zen zu errei­chen. Der Hub-Leit­stand wur­de mit einer neu ent­wi­ckel­ten Dis­po­si­ti­ons­soft­ware aus­ge­rüs­tet. Das Gesamt­in­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men des Pro­jekts beträgt 2,5 Mil­lio­nen Euro.

„Mit der Hub-Erwei­te­rung haben wir opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen für unser wei­te­res Wachs­tum geschaf­fen“, erklärt 24p­lus-Geschäfts­füh­rer Peter Bau­mann. „Dank neu­er Tore, die den Part­nern in der Bela­de­zo­ne fest zuge­wie­sen sind, kön­nen wir das Sys­tem­netz jetzt jeder­zeit um neue deut­sche und inter­na­tio­na­le Part­ner erwei­tern.“ Außer­dem wird den Part­nern die Mög­lich­keit gebo­ten, das Zen­tral­hub in zeit­ver­setz­ten Wel­len anzu­steu­ern und damit ins­be­son­de­re für die inter­na­tio­na­len Ver­keh­re inten­si­ver zu nut­zen. Das Hub, das in der alten Aus­bau­stu­fe etwa 750 Ton­nen pro Nacht bewäl­tig­te, ist damit für Spit­zen­be­las­tun­gen von über 1.000 Ton­nen gerüs­tet.

Umbau bei lau­fen­dem Betrieb

Die Bau­maß­nah­men began­nen am 2. Juni 2008 und erfolg­ten bei lau­fen­dem Betrieb des Zen­tral­hubs. Um die Abläu­fe im Hub wäh­rend der nord­sei­ti­gen Erwei­te­rung nicht zu stö­ren, wur­de zunächst an der süd­li­chen Stirn­sei­te des Hubs eine pro­vi­so­ri­sche Lade­zo­ne mit fünf zusätz­li­chen Toren ange­baut. Anschlie­ßend wur­de an der Hub-Nord­sei­te das Gelän­de um bis zu zehn Höhen­me­ter auf­ge­schüt­tet, um Platz für den 60 Meter lan­gen Anbau zu schaf­fen. Ab Mit­te Juni erfolg­ten der Hoch­bau mit Stahl­be­ton­fer­tig­tei­len sowie spä­ter die Elek­tro- und Elek­tronik­in­stal­la­ti­on, der Aus­bau der Video­über­wa­chung im Innen- und Außen­be­reich und der Ein­bau einer drit­ten Unter­flur­ket­ten­för­der­an­la­ge im Erwei­te­rungs­bau. Das Pro­jekt blieb durch­ge­hend inner­halb der 2007 defi­nier­ten Ter­min- und Bud­get­vor­ga­ben: „In der Pla­nungs­pha­se stan­den wir bei der Ver­ga­be der Gewer­ke eine Zit­ter­par­tie aus“, berich­tet Archi­tekt Vol­ker Dietz. „Die Bau­bran­che war so gut aus­ge­las­tet, dass es schwer war, seriö­se Ange­bo­te für den Tief- und Hoch­bau zu bekom­men. Nach­dem wir unser Team aber gefun­den hat­ten, lief der Bau nach Plan. Wir hol­ten die ver­lo­re­ne Zeit kom­plett her­ein und über­ga­ben den Erwei­te­rungs­bau auf den Tag genau.“ Dietz betreu­te bereits 1998 den Hub­neu­bau und unter­stützt seit­her ver­schie­de­ne 24p­lus-Part­ner bei deren Bau­vor­ha­ben.

Neue Soft­ware, neue Scan­ner, neue Pro­zes­se

Um das Poten­zi­al des erwei­ter­ten Zen­tral­hubs von Anfang an voll aus­zu­schöp­fen, hat das Team der 24p­lus-Sys­tem­zen­tra­le wäh­rend der Bau­pha­se die Pro­zes­se in der Dis­po­si­ti­on und im Umschlag ana­ly­siert und über­ar­bei­tet. Gemein­sam mit dem Hub­be­trei­ber wur­de eine neue Hub-Soft­ware für die Dis­po­nen­ten-Arbeits­plät­ze ent­wi­ckelt und kon­fi­gu­riert. Die Soft­ware basiert auf dem aktu­el­len Release der PAS-Soft­ware von acti­ve logistics, das um eine Rei­he 24p­lus-spe­zi­fi­scher Zusatz­funk­tio­nen erwei­tert wur­de. Par­al­lel zur Ein­füh­rung der Soft­ware stat­te­te 24plus die Mit­ar­bei­ter in der Umschlag­hal­le mit einer neu­en Scan­ner-Genera­ti­on aus.

Die Umschlag­hal­le wur­de im Zuge der Umbau­maß­nah­men von einer auf zwei Ent­la­de­zo­nen umge­stellt und mit einer drit­ten Unter­flur­för­der­ket­te aus­ge­rüs­tet. „Ange­sichts der neu­en Mög­lich­kei­ten und der erwar­te­ten höhe­ren Sen­dungs­men­gen haben wir die Abläu­fe im Umschlag neu defi­niert“, berich­tet 24p­lus-Geschäfts­füh­rer Bau­mann. 24plus nutz­te dazu erfolg­reich die Teil­nah­me an dem inter­na­tio­na­len For­schungs­pro­jekt Pro­log. An dem von der EU geför­der­ten Pro­jekt zur Erar­bei­tung von Wei­ter­bil­dungs­pro­fi­len in der Logis­tik nah­men neben 24plus Pano­pa Polen, Sko­da Tsche­chi­en und Lager­max Öster­reich teil. Die IG Metall hat­te die Pro­jekt­trä­ger­schaft inne.

Im Zuge des For­schungs­vor­ha­bens wur­de ein dyna­mi­sches Modell ent­wi­ckelt: Je nach Aus­las­tung und Sen­dungs­auf­kom­men ent­schei­den die Mit­ar­bei­ter im Umschlag, ob sie mit einer oder zwei Ent­la­de­zo­nen arbei­ten. Dazu führ­te 24plus arbeits­platz­na­he Schu­lun­gen ein. Um die höhe­ren Men­gen in gewohn­ter Qua­li­tät umzu­schla­gen, wur­de das Team in der Hal­le außer­dem per­so­nell ver­stärkt: Seit Inbe­trieb­nah­me der Erwei­te­rung sind zehn zusätz­li­che Kräf­te an Bord, die Mann­schaft des Hub­be­trei­bers wuchs auf 60 Köp­fe. Mit stei­gen­der Ton­na­ge soll der Per­so­nal­stamm wei­ter aus­ge­baut wer­den.

„Mit der Erwei­te­rung und Moder­ni­sie­rung unse­res Zen­tral­hubs bekräf­ti­gen wir unse­re Stel­lung in der Spit­zen­grup­pe der deut­schen Koope­ra­ti­ons­land­schaft. Unse­re Tech­nik und unse­re Pro­zes­se set­zen Maß­stä­be“, betont Olaf Bienek, Spre­cher des 24p­lus-Auf­sichts­ra­tes. Bienek rech­net damit, dass die Kapa­zi­tä­ten des erwei­ter­ten Hubs aus­rei­chen wer­den, um der mit­tel­fris­ti­gen Ent­wick­lung von 24plus zu genü­gen: „Wir haben groß genug für die nächs­ten vier bis fünf Jah­re gebaut und haben am Zen­tral­hub noch Reser­ve­flä­chen für die nächs­te Aus­bau­stu­fe.“

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