Netz­werk­um­satz steigt auf 454,7 Mil­lio­nen Euro: 24plus wächst 2008 um 5,8 Pro­zent

Ton­na­ge und Sen­dungs­zahl leicht rück­läu­fig / Umsatz­plus aus Preis­er­hö­hun­gen und schwe­re­ren Sen­dun­gen / Ein­bruch im Okto­ber 2008 / Sta­bi­li­sie­rung der Sen­dungs­men­gen

Hauneck, Mün­chen (trans­port logistic) 12.05.2009 Die Stück­gut­ko­ope­ra­ti­on 24plus logistics net­work konn­te im Jahr 2008 den Netz­werk­um­satz noch­mals um 5,8 Pro­zent auf 454,7 Mil­lio­nen Euro (Vor­jahr: 429,8 Mil­lio­nen Euro) stei­gern. Aller­dings muss­te auch 24plus im Okto­ber 2008 mit dem all­ge­mei­nen Kon­junk­tur­ein­bruch einen stei­len Rück­gang der Sen­dungs­zah­len hin­neh­men. Das letz­te Quar­tal 2008 war im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum um knapp 20 Pro­zent rück­läu­fig. Im Früh­jahr 2009 hat sich die Lage jedoch sta­bi­li­siert. Ein wei­te­rer Ein­bruch der Sen­dungs­men­gen blieb aus, sodass die 24p­lus-Part­ner auf einem ver­rin­ger­ten Nach­fra­ge­ni­veau Kapa­zi­täts­an­pas­sun­gen vor­neh­men kön­nen.

Trotz des stei­gen­den Umsat­zes waren im Jahr 2008 die Zahl der Sen­dun­gen und auch die Ton­na­ge im Netz von 24plus leicht rück­läu­fig. Die Zahl der Sen­dun­gen sank um 2,5 Pro­zent von 7,9 Mil­lio­nen im Jahr 2007 auf 7,7 Mil­lio­nen im Jahr 2008. Die Men­ge der im 24p­lus-Netz pro­du­zier­ten Sen­dun­gen sank von 2,016 Mil­lio­nen Ton­nen im Jahr 2007 auf 1,980 Mil­lio­nen Ton­nen im Jahr 2008. Die Ton­na­ge ging damit um 1,7 Pro­zent und folg­lich weni­ger stark zurück als die Sen­dungs­zahl. Im Jahr 2008 brach­te eine durch­schnitt­li­che Sen­dung 258 Kilo­gramm auf die Waa­ge und damit zwei Kilo­gramm mehr als im Vor­jahr. „Die Umsatz­stei­ge­rung geht daher nicht nur auf höhe­re Prei­se zurück, son­dern resul­tiert auch aus einem höhe­ren Anteil von Mehr­wert­diens­ten sowie einem Wan­del in der Sen­dungs­struk­tur“, berich­tet 24p­lus-Geschäfts­füh­rer Peter Bau­mann.

Im Zen­tral­hub wur­den 162.000 Ton­nen umge­schla­gen. Trotz der Bau­ar­bei­ten – die Anla­ge wur­de im Jahr 2008 in drei­mo­na­ti­ger Bau­zeit von 3.850 auf 5.200 Qua­drat­me­ter Umschlag­flä­che und von 75 Toren auf 104 Tore erwei­tert – stieg der Umschlag im Ver­gleich zum Vor­jahr um 8.000 Ton­nen. Im Regio­nal­hub Süd­deutsch­land in Heil­bronn wur­den 45.000 Ton­nen, im Regio­nal­hub Nord­deutsch­land in Lan­gen­ha­gen bei Han­no­ver 42.500 Ton­nen umge­schla­gen. Die Umschlag­men­gen der Regio­nal­hubs lie­gen damit auf Vor­jah­res­ni­veau. 2008 lie­fen 13 Pro­zent aller Sen­dun­gen im 24p­lus-Netz über Hubs, wäh­rend 87 Pro­zent über Direkt­ver­keh­re abge­wi­ckelt wur­den.

Neue Part­ner im Netz

Das Sys­tem­netz von 24plus ist aber­mals gewach­sen: Zwar schie­den im Jahr 2008 mit Spe­di­ti­on und Logis­tik Ley­po­ld (Suhl) und Gebr. Frye (Dis­sen) zwei Part­ner aus. Jedoch stie­ßen zeit­gleich die neu­en Part­ner ECON Gesell­schaft für Ost­eu­ro­pa-Logis­tik mbH (asso­zi­ier­ter Part­ner für Russ­land und GUS), Stock­mei­er Che­mie GmbH & Co. KG (Bie­le­feld), Wed­lich Ser­vice­grup­pe GmbH & Co. KG (Bay­reuth) sowie Göll­ner Spe­di­ti­on SIA (Riga, Lett­land) zu 24plus. 2009 wur­de im Inland die San­der Spe­di­ti­on in Itze­hoe auf­ge­nom­men, die Stock­mei­er Che­mie GmbH & Co. KG schied wie­der aus (sie­he Pres­se­mit­tei­lung vom 30. April 2009 auf www.24plus.de). Spa­ni­en erschließt sich 24plus im Jahr 2009 erst­mals direkt über die Lager­max-Grup­pe als Sys­tem­part­ner und ein Spa­ni­en-Hub in Bar­ce­lo­na. Im Mai 2009 schloss 24plus außer­dem ein Abkom­men mit dem Non-Ves­sel Ope­ra­ting Com­mon Car­ri­er Ecu-Line als asso­zi­ier­tem Part­ner für inter­na­tio­na­le See­fracht­ge­schäf­te (sie­he geson­der­te Pres­se­info). Damit steigt die Zahl der Part­ner auf 61.

Zwei­stu­fi­ges Netz als Instru­ment der Kri­sen­be­wäl­ti­gung

Für 2009 gibt 24plus eine ver­hal­te­ne Pro­gno­se ab. Die Umsät­ze haben sich auf nied­ri­gem Niveau sta­bi­li­siert. Peter Bau­mann sieht die Wirt­schafts­kri­se als Ereig­nis mit meh­re­ren Pha­sen: „Die eigent­li­che Kri­se war das plötz­li­che und mas­si­ve Ein­bre­chen der Auf­trä­ge ab Okto­ber 2008. Die­ser Ein­bruch war nicht auf­zu­hal­ten und nie­mand wuss­te, wie tief der Fall sein wür­de. Nun, in einer zwei­ten Pha­se, hat sich unser Geschäfts­vo­lu­men – mit star­ken regio­na­len und bran­chen­be­zo­ge­nen Unter­schie­den – auf nied­ri­gem Niveau sta­bi­li­siert. Das ist nicht schön, aber wir haben nun die Mög­lich­keit, unse­re Kapa­zi­tä­ten der Nach­fra­ge­si­tua­ti­on anzu­pas­sen.“

Eine Mög­lich­keit dazu bie­tet das zwei­stu­fi­ge Netz von 24plus. Men­gen nicht aus­ge­las­te­ter Direkt­ver­keh­re zwi­schen den Depots las­sen sich situa­tiv oder dau­er­haft auf Zen­tral- oder Regio­nal­hub­ver­keh­re ver­la­gern. Schwie­ri­ger als im Haupt­lauf indes sind Anpas­sun­gen bei den Vor- und Nach­läu­fen, da die Flä­chen zur Ein­hal­tung der Lauf­zei­ten täg­lich bedient wer­den müs­sen. Bau­mann: „Wir wer­den aber trotz der gesun­ke­nen Men­gen die Qua­li­tät im Netz hoch­hal­ten, und wol­len uns, um lan­ge Nach­läu­fe in den Zustell­ge­bie­ten zu ver­mei­den, in Deutsch­land auch wei­ter ver­stär­ken.“ Ver­stär­kun­gen sei­nen auch im inter­na­tio­na­len Raum geplant, kün­digt Bau­mann an.

24plus rech­net nicht damit, dass die Volks­wirt­schaf­ten der Indus­trie­na­tio­nen und ins­be­son­de­re der EU auf einen bal­di­gen Wachs­tums­kurs zurück­keh­ren wer­den. „2009 ist für alle ein Jahr der Kri­sen­be­wäl­ti­gung“, erklärt Bau­mann. „Wir rech­nen damit, dass 24plus men­gen­mä­ßig und beim Sen­dungs­vo­lu­men auf das Niveau von 2006 zurück­fal­len wird. Dabei wer­den wir uns aber immer noch bes­ser als der Markt ent­wi­ckeln.“

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