Schneller durch den Zoll: 24plus bietet netzwerkweit das Produkt RussDirect des Gesellschafters Südkraft an

Schneller durch den Zoll: 24plus bietet netzwerkweit das Produkt RussDirect des Gesellschafters Südkraft an

In fünf Werktagen durch den Zoll / Umschlag über Minsk / Faktura der unfreien Sendungen in Rubel

Hauneck, Karlsfeld, 18.11.2003 Ab sofort bietet die gesamte 24plus-Gruppe das Russland- Produkt RussDirect des 24plus-Gesellschafters Südkraft an und erreicht damit eine extreme Beschleunigung der Laufzeiten bis zum Empfänger. Werden nach dem normalen Procedere bis zu drei Wochen veranschlagt, ehe eine Sendung den russischen Zoll hinter sich lässt, passiert die Sendung mit dem Produkt RussDirect die Zollschranken bereits nach durchschnittlich fünf Arbeitstagen. 24plus erwartet sich von dieser Beschleunigung der Abläufe ein rasch wachsendes Russlandgeschäft.

Hintergrund des Produktes RussDirect ist die Zollproblematik rund um Moskau: Zwar befinden sich in und um die russische Kapitale etwa 90 Zollämter. Das Carnet TIRVerfahren lässt jedoch nur eine Direktanfahrt von drei Zollämtern zu. Allerdings schreiben russische Warenkäufer dem Spediteur grundsätzlich ein ganz bestimmtes Zollamt vor – in der Hoffnung, dort die Ware schneller aus dem Zoll zu erhalten. Nach herkömmlichem Muster wird diese Problematik mit Zollumfuhren gelöst. Für diese wurden Betriebe vor Ort eingesetzt, die über eine Zollfrächterlizenz verfügen und ihre Dienste entsprechend teuer verkaufen.

Mit RussDirect setzt die Südkraft anders an. Was bei der Südkraft in Karlsfeld an Russlandsendungen innerhalb einer Woche aufläuft – also neuerdings auch die Sendungen der 24plus-Kollegen – wird jeden Freitag zur im weißrussischen Minsk gelegenen Umschlaganlage der Südkraft-Schwestergesellschaft Welz Ltd weitergeleitet. Hier lassen sich die Zollformalitäten ein ganzes Stück schneller abwickeln. Je nach endgültiger Destination werden die Sendungen dann optimal auf die Welz-Flotte umverteilt. Da die Südkraft-Schwester über eine Zollfrächterlizenz verfügt, kann von Minsk aus jedes vom russischen Kunden vorgegebene Zollamt angefahren werden. „Von diesem immensen Zeitvorsprung unseres Gesellschafters kann nun ab sofort jeder Kunde eines 24plus-Mitglieds profitieren“, freut sich Peter Baumann, Geschäftsführer der 24plus Systemverkehre. „Wir rechnen bald schon mit großen Mengen, die wir ab unserem Hub Hauneck bei unserem Gesellschafter einspeisen werden.“

Russlandexperte Südkraft lässt in Rubel rollen

Die Sendungsdrehscheibe Minsk kommt der Südkraft nicht nur bei der Abwicklung der Moskau-Sendungen zugute. Auch entferntere Provinzen lassen sich via Umschlag in Minsk vergleichsweise komfortabel anfahren. Da der Aufbau eines flächendeckenden Russland-Netzes angesichts einer Gesamtfläche von über 17 Millionen Quadratkilometern schlichtweg nicht realisierbar ist, werden Sendungen ins russische Hinterland größtenteils über die Schiene transportiert. „Unser Hochregallager in Veliky Novgorod ermöglicht es uns außerdem, für russische Kunden die Lagerlogistik sowie viele Dienstleistungen wie etwa die Belabelung oder Feinkommissionierung zu übernehmen“, berichtet Karl-Heinz Schiemer, der in der Südkraft-Niederlassung Karlsfeld die Abwicklung der europäischen Landverkehre koordiniert. Mit der Abrechnung unfreier Sendungen in Rubel bietet die Südkraft einen weiteren innovativen Service in der Russlandlogistik. Hierbei begleichen die Empfänger die Frachtkosten bei Erhalt der Sendung in der Landeswährung. Schiemer: „Dieser Service ist bei russischen Unternehmen heiß begehrt, da er die wertvollen Devisenreserven schont. Unser Risiko ist trotzdem minimal, da vorab Bonitätsprüfungen durchgeführt werden.“

 

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